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Sonnegg Wohn- und Pflegezentrum: Stabiles Netzwerk für 24/7-Notruf

Das Netzwerk des Sonnegg Wohn- und Pflegezentrums war langsam und instabil. Ein Ersatz musste her – auch um das neue Kommunikations- und Sicherheitssystem rund um die Uhr zuverlässig betreiben zu können.

Projekt Details

Kunde Sonnegg Wohn- und Pflegezentrum
Branche Pflege
Datum 2021
Skills Netzwerk

Die Aufgabenstellung

Als Thomas Steiner 2020 seine Stelle als Leiter Technischer Dienst und ICT im Sonnegg Wohn- und Pflegezentrum antrat, fand er eine desolate IT-Umgebung vor: «Die Server waren überaltert, ob das Backup wirklich funktionierte, wusste niemand, und das Netzwerk war nicht nur ineffizient aufgebaut, sondern auch langsam», erzählt er.

Steiner ist seit 25 Jahre im Gesundheitswesen tätig und hat zahlreiche IT-Projekte umgesetzt. Er kennt deshalb die Bedeutung eines schnellen und zuverlässigen Netzwerks in einem Heim. «Für mich war klar, dass wir jemanden brauchen, der das professionell umsetzt und als Managed Service betreut», erzählt er. Entsprechend machte er eine Analyse und evaluierte verschiedene Anbieter – darunter auch die Belsoft Infortix AG.

Die wichtigste Anforderung dabei: eine sehr hohe Stabilität und Ausfallsicherheit. Denn neben den üblichen IT-Applikationen eines Unternehmens sollte auch ein neues Kommunikations- und Sicherheitssystem eingeführt werden. Dieses beinhaltet unter anderem den Bewohnernotruf, der rund um die Uhr funktionieren muss. «Beim alten Netzwerk gab es Single Points of Failure», erzählt Angelo Bortolazzo, der das Projekt seitens Infortix leitete. «Das heisst, dass es Geräte gab, bei deren Ausfall ganze Stockwerke ohne Netz waren.» Bei einem System, das via Knopfdruck eine Alarmierung auslöst, ist das keine Option: «Hier ist eine ständige Echtzeit-Verfügbarkeit zwingend notwendig», so Bortolazzo.

Daneben spielte die finanzielle Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle: Als Betrieb einer Stiftung ist die Sonnegg darauf angewiesen, dass die getätigten Investitionen langfristig genutzt werden können. Das bedingte eine zuverlässige Lösung, aber auch die Verfügbarkeit von Ersatzteilen und entsprechende Garantiezeiten.

Die Belsoft Infortix AG war durch die vorherige Erneuerung anderer IT-Komponenten, insbesondere der Firewall, bereits mit der Umgebung und dem bestehenden Netzwerk vertraut. Schnell wurde deshalb erkannt, dass dieses den Anforderungen nicht genügte. Infortix empfahl deshalb ein neues Huawei-Netzwerk, um eine stabile Abdeckung über alle Stockwerke zu gewährleisten.

Die Lösung

«Huawei hat bereits viele Jahre Erfahrung mit Netzwerktechnologien in Schweizer Heimen und Spitälern», erklärt Angelo Bortolazzo die Wahl. «Dabei war stets die hohe Zuverlässigkeit des Systems ein wichtiges Entscheidungskriterium. So werden beispielsweise auch lebenswichtige Herz-Lungen-Systeme über Huawei-Netzwerke überwacht.»

Daneben bietet Huawei aber auch ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis im Vergleich zu Mitbewerbern. Ein weiterer Vorteil zeigte sich in Bezug auf den ambitionierten Zeitplan. Innerhalb eines halben Jahres, bis Dezember 2021, sollte das Projekt abgeschlossen sein – zu dieser Zeit beliefen sich aber die üblichen Lieferfristen allein schon auf sechs Monate. Dass Huawei seit geraumer Zeit seine Prozessoren selbst herstellt und deshalb nach wie vor liefern konnte, erwies sich als Glücksfall.

Für eine flächendeckende Abdeckung wurde die Netzwerk-Infrastruktur von Grund auf neu geplant und aufgebaut, was die Erneuerung der Etagenverkabelung erforderte. Jedes Stockwerk wurde anschliessend mit einem separaten Switch ausgestattet. Im Sinne einer zukunftssicheren Investition implementierte Infortix zudem moderne WiFi-6-Komponenten. «Dank den kompetitiven Preisen von Huawei waren diese nicht teurer als WiFi-5-Geräte anderer Anbieter», so Bortolazzo.

Der Einsatz in einem Gesundheitsbetrieb während der Pandemie stellte eine Herausforderung dar, herrschten doch strikte Zutrittskontrollen. Thomas Steiner als ICT-Leiter übernahm deshalb eine wichtige Schlüsselfunktion im Projekt. Er koordinierte die verschiedenen Anbieter wie Elektriker, Telefon- und Notruf-Anbieter sowie Infortix, nahm aber auch die Hardware in Betrieb, sodass die Infortix-Fachleute die Installation und Konfiguration per Fernwartung ausführen konnten.

Der Nutzen

«Das gesamte Projekt ging schlank über die Bühne; wir brauchten nur drei physische Sitzungen», erinnert sich Steiner. Trotz erschwerten Bedingungen konnte so der Zeit- und Kostenrahmen eingehalten werden.

Das neue Kommunikations- und Sicherheitssystem – Smart Liberty – läuft auf dem neuen Netzwerk reibungslos. Über ein Armband können die Bewohnerinnen und Bewohner einen Notruf absetzen. Dank der Ortungsmöglichkeit während eines Notrufes wissen die Pflegenden, wo sich die hilfesuchende Person aufhält. Ein Weglaufschutz erkennt zudem desorientierte Personen. Die Mitarbeitenden können per Smartphone auf die arbeitsrelevanten Funktionen zugreifen sowie interne und externe Anrufe tätigen. «Sehr angenehm ist, dass damit der Rollout einer Applikation via Fernwartung in zehn Minuten möglich ist», schwärmt Thomas Steiner.

Das neue Netzwerk bietet auch weitere Digitalisierungsmöglichkeiten. «Wir sind in einem laufenden Optimierungsprozess», erzählt Steiner. «Digitale Bewohnerdossiers sind ein wichtiges Thema, aber auch Reservationen in der Gastronomie könnten jetzt einfach per Tablet erfasst werden.»

Den grössten Nutzen zieht der ICT-Leiter für sich aber aus der umfassenden Betreuung durch die Belsoft Infortix AG. «Wenn unsere Mitarbeitenden zur Arbeit kommen, muss alles funktionieren – und das rund um die Uhr», sagt er. «Jetzt habe ich ein Gesamtpaket aus Support und proaktivem Unterhalt, auf das ich mich verlassen kann.» Insbesondere die kurzen Reaktionszeiten sind für ihn Gold wert: «Ich werde nie vertröstet, sondern erhalte immer innert kürzester Zeit Unterstützung. IT ist Vertrauenssache. Dank Infortix kann ich ruhig schlafen und bin auch in den Ferien sicher, dass alles reibungslos läuft.»

Thomas Steiner zum Projekt

«IT ist Vertrauenssache. Dank Infortix kann ich ruhig schlafen und bin auch in den Ferien sicher, dass alles reibungslos läuft.»

Paul Emmenegger, EDV Leiter FRIKE GROUP

Über das Sonnegg Wohn- und Pflegezentrum

Das Sonnegg Wohn- und Pflegezentrum ist ein Betrieb der Stiftung Altersheim Langnau am Albis. Es bietet rund 64 Bewohnerinnen und Bewohnern Pflege und Betreuung, Geborgenheit und ein Stück Zuhause. Es beschäftigt knapp 80 Mitarbeitende.

Die Bewohnerinnen und Bewohner profitieren von einer individuell abgestimmten Pflege und Betreuung sowie einem vielfältigen Aktivierungsprogramm. Das öffentliche Restaurant ist ein begehrter Kontaktort für die ältere Bevölkerung von Langnau. Für den Spitex-Mahlzeitendienst produziert die Küche werktags täglich warme Mahlzeiten.

Um den beruflichen Nachwuchs zu sichern, bildet das Sonnegg Wohn- und Pflegezentrum junge Menschen zu Pflegefachkräften aus.

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