Unverschlüsselte Daten sind für Kriminelle ein gefundenes Fressen: «Ein Schweizer Datenträger mit ungesicherten Dateien dürfte im Darknet einen ziemlich hohen Preis erzielen», weiss Markus Bours. Für den KMU-Verantwortlichen bei Infortix ist deshalb klar: Datenträger – insbesondere mobile – gehören verschlüsselt.

 

Lokal gespeicherte Daten als leichte Beute

Tausende Notebooks werden in der Schweiz jedes Jahr gestohlen oder gehen verloren. Die darauf vorhandenen geschäftlichen und privaten Daten sind danach viel zu oft viel zu einfach für den Dieb oder Finder einsehbar. Doch nicht nur entwendete Datenträger können betroffen sein, erklärt Markus Bours: «Wer sein Gerät zur Reparatur bringt oder einschickt, gibt dem Techniker unter Umständen freien Zugang auf die darauf vorhandenen Informationen.»

Nun speichern viele Unternehmen ihre Daten nicht direkt auf den Endgeräten, sondern auf einem sicheren Firmen-Server. Trotzdem finden sich in aller Regel auch auf dem Gerät Daten, die nicht für fremde Augen bestimmt sind. «Wer Outlook benutzt, hat mit allergrösster Wahrscheinlichkeit E-Mails und Kalendereinträge lokal abgespeichert. Der Browser merkt sich den Verlauf, Passwörter und allenfalls sogar Kreditkartendaten. Und auch zwischengelagerte Dokumente oder private Fotos lassen sich oft schnell finden», zählt Bours einige Beispiele auf.

 

Verschlüsselung ist ein Muss

Wer vertrauliche Daten leichtfertig in die falschen Hände gibt, macht sich angreifbar – und je nachdem sogar strafbar. Erpressungsversuche, wie sie im Mai 2020 beim Schweizer Schienenfahrzeughersteller Stadler Rail bekannt wurden, beschränken sich nicht auf bekannte Grossunternehmen, sondern können alle treffen. Und vertrauliche Kunden- oder Mitarbeiterdaten müssen von Gesetzes wegen besonders geschützt werden. Es lohnt sich deshalb sich abzusichern – angefangen bei einer sinnvollen Verschlüsselung von Endgeräten und Datenträgern.

Eine einfache Lösung bietet Microsoft mit der Festplattenverschlüsselung BitLocker, die standardmässig und kostenlos in Windows 10 Pro enthalten ist. Das Produkt verschlüsselt sicher die Daten auf Notebooks, aber auch externen Datenträgern. Zudem erfüllt es bereits alle Vorgaben, die das neue Datenschutzgesetz voraussichtlich mit sich bringen wird. Allerdings muss jeder Benutzer seinen Schlüssel selbst verwalten und aufbewahren. Geht der Schlüssel verloren, so sind auch die verschlüsselten Daten unwiderruflich weg.

 

Zentrale Schlüsselverwaltung

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, findet mit der Sophos Central Device Encryption eine passende und kostengünstige Lösung. Mit der professionellen KMU-Lösung können Windows-BitLocker, aber macOS-FileVault-Festplattenverschlüsselungen in einer zentralen Konsole verwaltet werden. «Der Administrator kann verlorene Schlüssel jederzeit wiederherstellen», erklärt Markus Bours die Vorteile. «Er wird aber auch alarmiert, wenn auf einem Gerät keine Verschlüsselung vorhanden ist oder diese aufgehoben wird. Zudem können firmenweite Richtlinien zentral festgelegt werden.»

Die Fachleute der Belsoft Infortix AG unterstützen ihre Kunden bei der Implementierung und Konfiguration von Microsoft BitLocker wie auch der Sophos Central Device Encryption. Laufende Aufgaben wie die Verschlüsselung neuer Geräte oder die Wiederherstellung von Schlüsseln können einfach intern erledigt oder aber als Managed Service an Infortix ausgelagert werden. «So einfach lässt sich eine starke Verteidigungslinie für den Schutz von vertraulichen Daten aufbauen», sagt Markus Bours. «Eine sichere Verschlüsselung ist deshalb für jede Firma ein Muss.»

Haben Sie auch noch Nachholbedarf bei der Verschlüsselung Ihrer Datenträger? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf – wir helfen gerne!

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