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Sind eigene Exchange Server noch zeitgemäss? Ja, sagt Microsoft, und hat auf 2025 eine neue Version von Exchange Server vNext angekündigt. Doch wann lohnt sich ein lokaler Server, wann der Bezug aus einem Schweizer Rechenzentrum und wann ist doch Microsoft 365 die richtige Wahl für die Mail-Infrastruktur?

Anfang Juni liess Microsoft die Katze aus dem Sack: 2025 wird die neue Version von Exchange Server vNext erscheinen. Das sind gute News für alle Unternehmen, die lokale Exchange Server im Einsatz haben. Denn nachdem eine ursprünglich für 2021 angekündigte Version nie erschien, wurden Spekulationen laut, wonach Microsoft seine Kunden auf reine Cloud-Lösungen zwingen wolle. Nun ist klar: Mindestens bis 2035 können lokale Exchange Server selber betrieben werden. Doch ist das in Zeiten von Microsoft 365 überhaupt noch sinnvoll? Markus Bours, Geschäftsleitungsmitglied der Belsoft Infortix AG, gibt Auskunft.

Rundum sorglos vs. Vendor Lock-in

«Totgesagte leben länger», lacht Bours. Denn auch wenn immer wieder Abgesänge auf Exchange Server laut werden: «Lokale Server haben je nach Unternehmen noch immer ihre Berechtigung.» Die Vorteile von Microsoft 365 sind offensichtlich: Gegen eine definierte Service Fee erhält der Kunde ein Rundum-Sorglos-Paket, was den Unterhalt und die Wartung der Mail-Infrastruktur anbelangt. Dadurch ist er nicht nur professionell ausgerüstet, sondern bleibt auch von finanziellen Überraschungen durch Unterhaltskosten oder Ersatzinvestitionen verschont.

Je nach gewähltem Abonnement schafft Microsoft aber faktisch einen sogenannten Vendor Lock-in: Häufig sind in vielen Bereichen nur noch Microsoft-Tools im Einsatz, auch wenn sich andere Lösungen besser eignen würden. «Mit einer eigenen Exchange-Instanz ist man flexibler und kann herstellerunabhängig die „best of breed“, also die bestmöglichen Lösungen, einsetzen», erläutert Markus Bours. Doch auch hartgesottene Fans, die ohnehin nur Microsoft im Einsatz haben, sollten eines berücksichtigen: den Datenschutz.

 

Datenspeicherung vs. Datenverarbeitung

«Seit rund zwei Jahren kann ein Unternehmen auswählen, an welchem Standort Microsoft 365 seine Daten speichern soll», erklärt Markus Bours. Das heisst aber nicht, dass auch die Datenverarbeitung in der Schweiz erfolgt. «Die Daten durchlaufen einen Prozess, zu dem etwa die Virenprüfung gehört. Dieser findet irgendwo in der Microsoft-Cloud statt, bevor sie schliesslich am gewünschten Ort gespeichert werden. Konkret heisst das, dass Mails auch ausserhalb der Schweiz geöffnet und analysiert werden können.»

Traditionelle Exchange Server hingegen, ob lokal vor Ort oder in einem Schweizer Rechenzentrum, belassen die Daten in der Schweiz. Relevant ist das insbesondere für die innerbetriebliche Kommunikation, etwa in Forschungsabteilungen: Bei lokalen Servern bleiben diese Mails auch innerbetrieblich. «Diesen Aspekt sollten Unternehmen bei ihrer Entscheidung berücksichtigen – gerade auch im Hinblick auf das neue Datenschutzgesetz, das Anfang 2023 in Kraft tritt», so Bours.

 

Trend vs. saubere Bedarfsabklärung

Berücksichtigt werden sollten neben der Einfachheit und dem Datenschutz auch die Kosten und die Verfügbarkeit: «Ein lokal betriebener Exchange Server ist in der Regel teurer als eine Cloud-Lösung», sagt Markus Bours. «Allerdings kann Exchange auch etwa aus unserem Infortix-Rechenzentrum bezogen werden – als Pauschallösung inklusive Virenprüfung, Spamprüfung und Datensicherung.» Die Infortix-Cloud stützt sich auch auf mehrere, teils räumlich getrennte Server und kann so eine höhere Verfügbarkeit garantieren als eine lokale Lösung. Dennoch ist auch sie gewissen Wartungszyklen unterworfen. «Ist ein Unternehmen zwingend auf eine hochverfügbare Infrastruktur angewiesen, dann ist Microsoft 365 in der Regel die richtige Lösung.»

Während der Trend also in Richtung Cloud-Lösungen geht, empfiehlt Markus Bours, für das eigene Unternehmen seriös abzuklären, welche Variante am meisten Sinn ergibt: «Wir unterstützen unsere Kunden dabei gerne mit einer Bedarfsanalyse und der anschliessenden Implementierung. Ob Aufbau einer eigenen Infrastruktur, Anschluss ans Infortix-Rechenzentrum oder Einrichtung von Microsoft 365 – bei Infortix sind sie am richtigen Ort.»

Markus Bours

Tel: +41 44 533 01 65 Email: hc.tfosleb@sruob.sukram

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